DEMMINER SV  91 e. V.

 
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DSV Schiri geht auf die 3000 zu

Seit achtundfünfzig Jahren gehört der Demminer Siegfried Schramm, der Anfang Februar seinen 74. Geburtstag feiert, zu den Unparteiischen des heutigen Kreisfußballverbandes Mecklenburgische Seenplatte und kann stolz auf 2929 Einsätze als Schieds- und Linienrichter im Männer-und Nachwuchsbereich des Wettkampfbereiches als auch bei anderweitigen Veranstaltungen des Kreissportbundes zurückblicken. Nach seinem Schulabschluß im Jahr 1965 schloß Siegfried Schramm eine Berufsausbildung zum KfZ-Schlosser ab, arbeitete die folgenden zweiundzwanzig Jahre beim damaligen Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb Demmin ehe er bis zum Eintritt ins Rentenalter im Jahr 2014 wechselseitig als Schlosser, Fahrer und im Zustelldienst für die Deutsche Post tätig war. Als aktiver Fußballer spielte Siegfried Schramm im Jugendbereich für die damaligen Mannschaften der BSG Traktor Kaslin und der BSG Traktor Lindenberg in der seine damaligen Übungsleiter Joachim Schmook und Siegfried Sommerfeld dem Mittelfeldspieler zum Vorbild wurden. Im Alter von siebzehn Jahren beendete Siegfried Schramm seine Laufbahn als aktiver Spieler und schlug den Weg des Schiedsrichters ein. Von nun an agierte Schramm als Unparteiischer auf dem grünen Rasen. Der erste Lehrgang beim damaligen Demminer Fußballfunktionär Günter Wittek gab Schramm das Rüstzeug für diese Tätigkeit. Sein Debüt als Schiri gab Schramm gab Schramm beim Spiel der Kreisklasse zwischen Traktor Alt Tellin und Traktor Lindenberg das damals Lindenberg gewann. 1973 wechselte Siegfried Schramm zur damaligen BSG Demminer VB und ist auch heute noch für den Demminer SV 91 als Schiri im Einsatz. Auf das größte Erlebnis seiner langen Laufbahn angesprochen benennt Schramm einen Einsatz als Linienrichter beim Testspiel der damaligen DDR-Ligamannschaft der TSG Neustrelitz gegen den Oberligisten FC Hansa Rostock im Februar 1980 das die Residenzstädter mit 2:1 gewannen.  „Gemeinsam mit Schiedsrichter Klaus-Dieter Manthey und Wolfgang Grieger leiteten wir damals diesen Kracher „ merkt Schramm an. Die Schiedsrichtertätigkeit war in all den Jahren nicht nur von den Einsätzen auf dem Platz geprägt. In jedem Jahr fanden für die Schiris Versammlungen, Weiterbildungsmaßnahmen und Regeltrainingseinheiten statt. „ Bei diesen Veranstaltungen war die Beteiligung enorm hoch, sie zogen sich oftmals über mehrere Tage hin. Ohne die Unterstützung der Familie und Freistellungen der Arbeitgeber wäre das alles nicht möglich gewesen. „ blickt Schramm zurück und berichtet über einige Verrücktheiten die er machte um teilzunehmen. „ Auf einer Fahrt zum Lehrgang nach Güstrow bremste mich eine Autopanne aus. Um rechtzeitig anwesend zu sein ließ ich den Trabbi stehen und fuhr per Anhalter weiter. Nach dem Lehrgang brachte mich ein Schiri-Kollege zurück und schleppte mich nach Demmin ab. „ Unvergeßlich bleibt für Siegfried Schramm ein einwöchiger Lehrgang in Rerik bei dem er mit einer Schiedsrichterauswahl gegen die damalige DDR-Juniorennationalmannschaft in der Mathias Sammer mitspielte selbst mitkickte. Siegfried Schramm war stets ein kommunikativer Schiedsrichter und hatte so manche kritische Situation zu lösen. „ Da gab es in Pribbenow ein Derby zwischen Pribbenow und Stavenhagen, das die Gastgeber nach einer 5:0 Halbzeitführung mit 6:8 verloren was einen Platzsturm der einheimischen Zuschauer nach sich zog. Da war der drohende witterungsbedingte Spielabbruch Ende der siebziger Jahre in Chemnitz als Schnee, Hagel und die einbrechende Dunkelheit  zu einer langen Unterbrechung führten. „ berichtet Schramm. Als anspruchsvoll bezeichnet Siegfried Schramm vor allen Dingen Spiele im Jugendbereich. „ Mehrmals waren wir bei Jugendspielen unangebrachten Attacken von Betreuern und Eltern ausgesetzt. Hier galt es immer  die Ruhe zu bewahren und deeskalierend zu wirken um die Spiele zu Ende zu führen. „ erinnert sich Siegfried Schramm. Mit Stolz sagt Siegfried Schramm „ Ich habe keine einzige meiner Ansetzungen absagen müssen. „ Neben der Schiedsrichtertätigkeit beim Fußballverband unterstützte Siegfried Schramm auch den Kreissportbund unter anderem als Kampfrichter und Zeitnehmer  bei Leichtathletikveranstaltungen auf Kreisebene. Ans Aufhören denkt Siegfried Schramm nicht. „ Ich habe in den Jahren viele Menschen kennengelernt, Freunde gewonnen und ungemeine Erfahrungen gesammelt. Das kommt mir bei meiner Tätigkeit als Beobachter und Mentor für junge Schiris zu Gute. „ merkt Schramm an der weiterhin im Nachwuchsbereich pfeifen und im Erwachsenenbereich an der Linie Abseitsstellungen zurückwinken wird.

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Mi, 18. Januar 2023

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